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Die Jugend im MBC Cloppenburg

Wir haben zurzeit 12 Jugendliche im MBC Cloppenburg. Das Alter reicht von 7 bis 20 Jahren.

Unser Verein hat sich das Ziel gesetzt, jugendliche (und erwachsene) Einsteiger an das Modellfliegen heranzuführen. Wir vermitteln jedem Einsteiger zusätzlich zu der "Ausbildung" auf dem Modellflugplatz auch die theoretischen Hintergründe.


Voraussetzungen zum Modellfliegen sind:


- Zeit
- Ausdauer
- ein bisschen technisches Verständnis
- Spaß an sinnvoller Freizeitgestaltung

Vor etlichen Jahren haben wir damit begonnen, Jugendliche verstärkt im Verein zu betreuen. Anfangs war es doch sehr mühselig und der Weg war sehr steinig.
"Jugendarbeit ist Knochenarbeit", so hat sich einmal der ehemalige Jugendreferent des Deutschen Modellflieger Verbandes, Mauro Marmotti, geäußert. Und jeder, der sich mit Jugendarbeit beschäftigt, wird dieses auch sehr schnell erkennen.

Doch die Idee und die bis heute investierte Zeit haben sich gelohnt.

Das Modellfliegen ist kein Hobby wie jedes andere. Dieses Hobby ist mehr als Flugmodelle bauen und fliegen lassen! Es nimmt viel Ausdauer und Zeit in Anspruch!
Es ist das Miteinander in der Gruppe, sinnvoll die Freizeit zu gestalten, gemeinsam Aktionen durchzuführen; Modellflug ist Teamarbeit. Einzelgänger sind dabei problemlos zu integrieren, sie werden animiert mitzumachen.



Die Jugendarbeit teilt sich in verschiedene Bereiche auf:

Ferienpassaktion: Kleinen Uhu bauen

Lehrer-Schüler-Flugbetrieb (LSF)

große Gemeinschaftsprojekte

Sonstiges

Danke!





Ferienpassaktion: Kleinen Uhu bauen

In unregelmäßigen Abständen veranstaltet unser Verein über den Ferienpass einen Wettbewerb, indem Kinder und Jugendliche von 12 bis 16 Jahren einen Wurfgleiter bauen und diesen dann selber fliegen lassen.

(2004)

(2004)
Hierbei lernen die Kinder, wie ein Flugzeug aufgebaut ist, warum es fliegt und wie es gesteuert wird.
Nach dem Wettbewerb besteht je nach Wetterlage und Zeit, die Möglichkeit, dass die Kinder einmal ein ferngelenktes Modell mit mehreren Metern Spannweite steuern können. ( Lehrer-Schüler-Flugbetrieb)
Der Wettbewerb kann dann folgendermaßen laufen:
Der Wurfgleiter wird von den Kindern mittels einer 15 Meter langen Schnur auf Höhe gebracht, und segelt dann in großen Kurven zu Boden. Hierbei sind mehrere Durchgänge möglich und die beste Zeit wird gewertet.

(2002)

(2004)
Hin und wieder kommt es vor, dass beim Start etwas falsch läuft, und die Modelle müssen geflickt werden. Aber mit Sekundenkleber und Tapetenkleister sind die Modelle schnell wieder flugtüchtig!




Lehrer-Schüler-Flugbetrieb

Der Lehrer-Schüler-Flugbetrieb (kurz LSF) ist eine besonders sichere Weise, das Fliegen zu erlernen.
Der notwendige technische Aufwand ist überschaubar und wird ohnehin von engagierten Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt. Beim LSF ist der Schüler über ein Kabel an den Sender des Lehrers angeschlossen. Der Lehrer bringt das Modell auf Sicherheitshöhe und übergibt dann per Schalter die Kontrolle an den Schüler. Falls der Schüler in eine kritische Flugsituation kommen sollte, so übernimmt der Lehrer die Kontrolle wieder, indem er die Steuerfunktionen vom Schülersender einfach per Schalter wieder auf den Lehrersender überträgt.
Aus Erfahrungswerten weiß man, dass es erst ab dem 12. Lebensjahr Sinn macht, den Modellflugsport zu erlernen.

(LSF)

(LSF)
Auch ich habe vor annähernd 10 Jahren mit diesem System absturzfrei Fliegen erlernt.
( Dank an die ganzen "Fluglehrer", denn es haben auch andere kräftig mitgeholfen)



Anfänger in einen Verein!
Jeder, der das erste Mal ein ferngesteuertes Auto gefahren hat, hat sich schon mal mit "links" und "rechts" vertan, als er auf sich zu fuhr. Beim Modellfliegen ist es das gleiche! Wenn das Modell im Landeanflug immer tiefer kommt und der Adrenalinpegel in die Höhe schießt, beginnt man zu überlegen, weil man alles richtig machen will. Während sprichwörtlich die Zahnräder im Hirn rotieren, ist es auch schon passiert! - Ohne LSF sind nun mehrere Stunden Bastelarbeit angesagt, aber mit LSF hat der "Lehrer" noch ausreichend Zeit einzugreifen, um das Modell zu retten.

In diesem Jahr findet das Lehrer-Schüler-Fliegen (Schnupperfliegen)an einem festen Termin statt. Bitte gleich vormerken:

01.05.06


Bei entsprechendem Interesse ist das Schnupperfliegen auch nach vorheriger Absprache möglich.




große Gemeinschaftsprojekte


Basteln in der Campingwoche
Hin und wieder kommt es vor, dass für die Jugendlichen etwas gebraucht wird. Dieses Mal war es ein Schulungsmodell.
Falls der Jugendwart mir noch einige Bilder zukommen lässt, oder selber welche hoch läd und ein paar Zeilen dazu schreibt, würde es uns alle freuen, denn dann könnte ich weitere Informationen zur Verfügung stellen. Ich war nicht dabei und kann daher nur auf den Zeitungsartikel verweisen.

Zu erwähnen ist, dass das Modell tolle Flugeigenschaften hat, und dass wir dieses Jahr damit ein LSF veranstalten (siehe Artikel).




Sonstiges

Unsere Betreuung endet nicht nur mit diesen 2 oder drei Projekten, sondern geht darüber hinaus.
Neben Campingwochen werden auch manchmal Fahrgemeinschaften gebildet, um z.B. die Modellbauausstellung in Dortmund zu besuchen.

(2001 Johannes mit 13 selber am fliegen!)




Danke!


(2001 auf der Meyer Werft)
An dieser Stelle möchte ich allen danken, die sich für die Jugendarbeit einsetzen! Die Eltern, die ihre Kinder regelmäßig zum Flugplatz fahren und trösten, wenn was kaputt geht, den Fliegerkollegen, die eine Campingwoche nach der anderen organisieren, denen, die ihre Modelle zur Verfügung stellen und auch diejenigen, die bei Betreuermangel trotz Nachtschicht zum Campingplatz fahren.
Auch ein Danke an den Jugendwart, der sich hin und wieder auch mal blicken lässt...

Natürlich auch großen Dank an Alle, die ich vergessen habe....






Dies stellt die persönlichen Erfahrungen des Webmasters Burkhard Schiplage dar.

Verbesserungsvorschläge , Kritik , oder sogar Lob an:Webmaster
 

 
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